Es gibt einige verschiedene Konservierungsmethoden. Das Aufkochen ist eine recht einfache Methode, um schon gekochte Speisen länger frisch zu halten. Die Haltbarmachung von Lebensmitteln durch Salz, Rauch, Zucker oder durch Trocknen sind schon lange bekannt.

Konservierung bedeutet die Haltbarmachung von Lebensmitteln mit dem Ziel, die Aktivitäten von schädlichen Bakterien und Mirkroben einzudämmen, bzw. zu stoppen. Dadurch können die Lebensmittel so lange wie möglich essbar zu halten.

Diese Form der Haltbarmachung ist sicher nicht neu und auch nicht kompliziert. Aber sehr gut geeignet für die Bordküche.

Wie funktioniert es?

Hat man einmal ein Gericht gekocht und noch etwas davon übrig, dann kann man die Methode des Aufkochens nutzen. Durch das Erhitzen werden lebende Schadorganismen und deren Sporen zerstört.

Am Folgetag kann man das Gericht einfach wieder auf 100 Grad erhitzen, wodurch die Bakterien und Mikroorganismen abgetötet werden. Bei tropischen Temperaturen wachsen diese jedoch schneller. Das bedeutet, dass man in solchen Temperaturen alle 12 Stunden das Gericht wieder aufkochen sollte.

Kocht man mit einem Druckkochtopf setzt man das Lebensmittel wieder für ca. 10 Minuten unter Druck, wodurch auch hier die schädlichen Bakterien absterben.

Prinzipiell kann man jedes Gericht nochmal aufkochen, es gibt nur wenige Ausnahmen.

An Bord ist Aufkochen eine gute Konservierungsmethode.
Bei einer längeren Überfahrt ist das Aufkochen eine gute Konservierungsmehtode

Die Ausnahmen

Auf gar keinen Fall darf man Pilzgerichte wieder aufkochen. Hier können sich giftige Stoffe bilden. Die Folge davon sind schwere Bauchschmerzen im besten Fall. Schlimmstenfalls führt es zu Vergiftungen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Auch Spinat sollte nicht wieder aufgekocht werden.

Vor- und Nachteile des Aufkochens

Die Vorteile sind klar. Es geht schnell, ist einfach und erfordert keine besondere Vorbereitung. Jeder kann es in der eigenen Bordküche ohne spezielle Töpfe oder Pfannen durchführen. Es tötet sicher schädliche Bakterien und Mikroorganismen ab, so dass man Gerichte für ein oder zwei Tage haltbar machen kann. Manche Gerichte werden erst richtig lecker, wenn man sie stehen lässt, beispielsweise Gulasch oder Bortsch. Auch selbstgemachte Pizza kann man nochmal aufwärmen, obwohl sie natürlich auch kalt schmeckt. Besonders bei aufkommendem schlechten Wetter oder vor einer längeren Passage ist das eine beliebte Methode.

Die Nachteile liegen auch auf der Hand. Durch das Aufkochen kann man das jeweilige Gericht nur für ein oder zwei Tage frisch halten. Und man “muss” das jeweilige Gericht über diese Zeit hinweg in Folge essen. Man kann natürlich ein paar andere Gewürze hinzufügen, um den Geschmack leicht abzuändern. Leider sinkt bei den meisten Speisen die Qualität durch das Aufkochen.

Fazit

Alles in allem ist das Aufkochen eine sehr hilfreiche Konservierungsmethode, die man problemlos in der Bordküche durchführen kann.

Konservierungsmethode: Aufkochen

Dir hat der Beitrag gefallen? Toll! Du willst aber noch mehr wissen? Und es auch gleich zum Mitnehmen haben? Dann klicke jetzt hier und hol dir exklusiv das E-Book: Die Bordküche.