Was sind die 3 besten Geräte für die Bordküche? Kurz gesagt, alle Geräte die ohne Strom genauso funktionieren, wie ihre Äquivalente die Strom brauchen. Alles, was so wenig wie möglich Platz braucht, unverwüstlich ist und gut zu reinigen. Die will ich hier nun kurz vorstellen.

Dazu muss man zuerst kurz über Strom an Bord eines Segelboots sprechen. Denn wer nicht nur von Marina zu Marina (also von Steckdose zu Steckdose) segelt, der wird bald feststellen, dass selbst mit einem an Bord verbauten Inverter manches Küchengerät nicht mehr anwendbar ist. Aber nicht verzagen, dafür lest ihr ja jetzt diesen Beitrag.

Strom an Bord

Darüber will ich mich nicht allzu viel auslassen. Ich will nur klar machen, dass Strom an Bord sehr begrenzt ist. Immer vorausgesetzt, dass man nicht nur in der Marina lebt. Ist das der Fall, verfügt man immer immer über Landstrom. Das bedeutet 230 Volt, sowie jede normale Steckdose.

die besten geräte für die bordküche

Sobald man aber mit seinem Boot die Marina verlässt, bekommt man den Strom nur noch aus den Batterien. Hier hat man dann entweder 12 oder 24 Volt zur Verfügung. Egal, welche Bordspannung herrscht, kein Küchengerät, kein Pürierstab, Kaffeevollautomat oder Handrührgerät wird damit funktionieren. So ein Handrührgerät mag noch mit dem Inverter betrieben werden können, aber die Hochleistungsgeräte wie der Kaffeevollautomat oder der Pürierstab werden die meisten dieser Inverter auch überfordern.

Du willst aber trotzdem gerne Sahne oder Eischnee schlagen? Und das bitte nicht mit der Gabel und von Hand für die kommenden Stunden? Dann habe ich die Lösung für dich.

Fragst Du dich auch oft, was und wie viel Proviant Du noch an Bord hast? Dann lies jetzt den Artikel Die Proviantliste für das Blauwassersegeln.

Die besten Küchengeräte

Hier möchte ich nun die besten Küchengeräte vorstellen, die ich selber schon seit Jahren nutze. Für mich müssen sie alle der oben erwähnten Eigenschaften haben. Handbetrieben, einfach und funktional, nicht zu teuer, gut zu reinigen und möglichst wenig Platz weg nehmen.

1. Handmixer

Mein absolutes Lieblingsgerät. Ich habe es auch schon in anderen Beiträgen erwähnt, wie in 101 Tipps zum Kochen und Backen.

Die besten Küchengeräte an Bord, die besten geräte für die bordküche
Mechanischer Handmixer – eine Variation vom Oma’s Rührstab (Foto: Amazon.de)

Warum ist der mechanische Handmixer das beste Gerät für die Bordküche?

Ganz einfach, er macht was er soll und das meiner Meinung nach besser, als der elektrische Mixer, den ich vorher hatte. Seitdem ich den Mixer habe, habe ich die elektrische Variante komplett aussortiert.

Der mechanische Handmixer

  • braucht weniger Platz als der elektrische
  • ist gut zu stauen
  • kostengünstig
  • einfach zu reinigen
  • immer einsatzbereit
  • funktioniert auch nach über 2 Jahren Dauernutzung noch wie am ersten Tag
  • das Rührergebnis ist besser als mit dem elektrischen (gleichmäßiger Teig)
  • es spritzt nicht mehr so beim rühren (beispielsweise bei einer Quarkcreme oder Mousse oder allein beim Sahne schlagen)

Natürlich braucht man etwas länger als mit dem elektrischen Gerät, um zum Beispiel Eischnee zu schlagen, aber das ist meiner Meinung nach marginal. Hier ein kleines Video, wo ich die beiden Geräte miteinander verglichen habe, um Eischnee zu schlagen.

Aber am besten, du probierst es einfach selbst aus. Hier findest Du den mechanischen Handmixer auf Amazon.

2. Gemüsezerkleinerer

Ein Gerät, dass ich zuerst eher belächelt habe. Bis ich den Gemüsezerkleinerer das erste Mal richtig benutzt habe. Ein absolutes Muss für jede Bordküche.

Ich kenne kein vergleichbares Gerät. Anders als beim Mixer kann ich den Zerkleinerer nur mit dem üblichen Messer und Brettchen vergleichen. Ich persönlich gehöre eher zu den Leuten, die Neuerungen skeptisch gegenüber stehen. So damals auch mit diesem Gerät, schon allein wegen des Namens. Aber ich habe mich überzeugen lassen und ich rate Dir das gleiche.

Warum gehört der Gemüsezerkleinerer zu den besten Küchengeräten an Bord?

Nun, das ist nicht schwer. Spätestens, wenn man ihn das erste Mal selber benutzt hat, weiß man warum. Man kann so ziemlich alles darin zerkleinern.

die besten geräte für die bordküche
Der Gemüse- oder Universalzerkleinerer hilft in jeder Lebenslage (Foto: Amazon.de)
  • keine stinkenden Hände mehr durch Zwiebeln und Knoblauch
  • Karotten können wirklich klein geschnitten werden, perfekt für den Salat
  • es geht super schnell, so sparst Du richtig viel Zeit in der Vorbereitung
  • einfach zu reinigen
  • auch Nüsse können darin zerkleinert werden, ohne dass sie überall herumfliegen
  • auch hervorragend für Kräuter geeignet
  • die Messer sind auch nach über einem Jahr Nutzung immer noch scharf

Alles in Allem gehört es mit dem Handmixer zu meinen Lieblingsgeräten an Bord. Ich nutze es so gut wie jeden Tag zum Kochen.

Hier findest Du den Universalzerkleinerer auf Amazon.

3. Omnia Ofen

Du hast keinen Ofen an Bord? Oder nur eine kleine Gasflasche zum Kochen? Wenn du aber trotzdem auf Kuchen, Brot oder Auflauf nicht verzichten magst, dann ist der Omnia Ofen genau das Richtige für dich. Ich, so wie glaube ich jeder der den Ofen einmal selbst benutzt hat, liebe ich dieses Gerät und will es in meiner Bordküche nicht mehr missen.

Der Omnia Ofen mit allem Zubehör (Foto: Amazon.de)

Wie funktioniert der Ofen denn überhaupt?

Man kann den Omnia Ofen auf (fast) jedem Herd nutzen. Lediglich auf einem Ceranfeld soll man ihn nicht nutzen, da die Untertasse das Ceranfeld zerkratzen kann.

Ansonsten stellt man den Ofen auf den Herd (vorzugsweise mit einer offenen Flamme). Dort steigt die Hitze durch die Mitte auf und verteilt sich wie in obigen Abbildung dargestellt als Ober- und Unterhitze.

Die Vorteile des Omnia Ofens:

  • Guter Ofenersatz in der Bordküche
  • Man kann so gut wie alles darin zubereiten, Brot, Kuchen und Auflauf
  • Große Ersparnis im Gasverbrauch, wenn man den Omnia anstelle eines fest verbauten Ofens nutzt.
  • Aufläufe/ Kuchen werden schneller fertig als im fest verbauten Ofen
  • Kommt mit hübschem Stausack
  • Gutes Preis/ Leistungsverhältnis

Den einzigen Nachteil den ich finden konnte ist, dass die Aluform recht schlecht zu reinigen ist. Essenreste “kleben” gerne fest. Das lässt sich umgehen, wenn man die leere Form einfach eine Weile mit Wasser füllt und die Reste einweichen lässt oder immer die Silikonform nutzt. Diese ist super schnell und einfach gereinigt. Das ist meiner Meinung nach allerdings Jammern auf hohem Niveau und eher zu vernachlässigen. Muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Ich jedenfalls bin froh, den Ofen zu haben und nutze ihn sehr gerne obwohl ich einen fest verbauten Ofen habe und ihn nicht unbedingt bräuchte.

Hier findest Du den Omnia Ofen auf Amazon.

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